Die besten Ferien-Erlebnisse sind nicht unbedingt teuer. Sondern wertvoll.

Entwicklungsimpulse aus der Natur für Herz, Hand und Kopf

Eingebunden in eine Zeit von Abenteuer, Spiel und Sport werden Kinder und Jugendliche an Naturerlebnisse herangeführt, die sie tief in ihrem Inneren berühren, das Staunen erwecken, unvergessliche Erlebnisse prägen und schlummernde Kräfte in ihnen wecken.

Leben in der Natur, Bewegen in und auf dem Wasser, gemeinsames Segeln in Wind und Wetter führt natürlicherweise zum Entstehen von Toleranz und Verantwortlichkeit in der Gemeinschaft, zum Erleben des eigenen Ichs und dem Selbstwert unabhängig von Äußerlichkeiten.

Piratencamp (6-11 Jahre)

Während einer Woche leben die Kinder im Piraten-Camp in unmittelbarer Nähe des Wassers.

Die Kinder lernen segeln in kleinen Booten, den Optimisten. Zu zweit oder alleine geht es schon am Ersten Tag aufs Wasser. Das Segelnlernen, das den Hauptteil des Tages ausmacht: Für fast alle ist dies eine ganz neue Erfahrung. Tag und Nacht lebt man direkt am Wasser, direkt im Wind, in der Sonne oder im Regen. Diese Elemente werden beim Segeln noch einmal bewusster erlebt. Man lernt zuerst, das Boot mit Paddeln zu bewegen, bevor man Segel setzen kann. Und dann kommt der Wind und wirft einen hin und her, bis man gelernt hat, ihn gezielt zu nutzen. Innerhalb weniger Tage werden aus zuerst unbeholfenen Kindern kleine Piraten, sie umrunden die Badeinsel, entern den Wasserpostkasten oder fahren Regatta! Man kann es förmlich in den Augen blitzen sehen: „ICH KANN’S!“

Im Camp wird gesegelt, aber das ist noch nicht alles. Die Kinder leben Gemeinschaft, helfen mit, den Alltag zu organisieren – vom Abwaschen bis zum Zeltabbauen – und kümmern sich gemeinsam um das Zeltlager-Leben. Spielerisch und in der Gruppe lernen sie dabei Rücksichtnahme, Toleranz und Verantwortung.

Natürlich bleibt zwischendurch Zeit für Pausen sowie für Spiele am und auf dem Wasser. Fast den ganzen Tag verbringen wir so in der freien Natur.

Am Abend dann, wenn alle Aufgaben erledigt sind, gekocht, gegessen, sauber gemacht wurde und man vielleicht ein kleines Feuer machen kann, wird erzählt und sortiert: Wie ging es mir heute, wie ging es den anderen, wie war dieser Tag? Ungewohnt am ersten Abend ist das gemeinsame Singen, was sich jedoch schnell legt. Ab dem zweiten Abend wird das Singen von den Kindern sogar eingefordert. Schnell hört man auch tagsüber, wie es hier und da am Platz oder auf dem Steg singt und trällert mit neu gelernten Lagerliedern. Am Ende war die Woche allen viel zu kurz, der Abschied fällt schwer, viele wollen wiederkommen und tun das auch.

In unserem Camp sind auch größere Kinder dabei, die segeln auf einer Jolle lernen. Während die Segelausbildung getrennt läuft, finden alle anderen Aktivitäten gemeinsam statt. Bring also auch gerne deine größeren Geschwister mit. 

Segelcamp (12-17 Jahre)

Während einer Woche leben die Jugendlichen in unserem Zeltlager in unmittelbarer Nähe des Wassers.

Die Jugendlichen lernen segeln in kleinen Gruppen auf unseren Jollen. Das Segelnlernen, das den Hauptteil des Tages ausmacht: Für fast alle ist dies eine ganz neue Erfahrung. Tag und Nacht lebt man direkt am Wasser, direkt im Wind, in der Sonne oder im Regen. Diese Elemente werden beim Segeln noch einmal bewusster erlebt. Man lernt zuerst, das Boot mit Paddeln zu bewegen, bevor man Segel setzen kann. Und dann kommt der Wind und wirft einen hin und her, bis man gelernt hat, ihn gezielt zu nutzen. 

Im Camp wird gesegelt, aber das ist noch nicht alles. Die Kinder leben Gemeinschaft, helfen mit, den Alltag zu organisieren – vom Abwaschen bis zum Zeltabbauen – und kümmern sich gemeinsam um das Zeltlager-Leben. Spielerisch und in der Gruppe lernen sie dabei Rücksichtnahme, Toleranz und Verantwortung.

Natürlich bleibt zwischendurch Zeit für Pausen sowie für Spiele am und auf dem Wasser. Fast den ganzen Tag verbringen wir so in der freien Natur.

Am Abend dann, wenn alle Aufgaben erledigt sind, gekocht, gegessen, sauber gemacht wurde und man vielleicht ein kleines Feuer machen kann, wird erzählt und sortiert: Wie ging es mir heute, wie ging es den anderen, wie war dieser Tag? Ungewohnt am ersten Abend ist das gemeinsame Singen, was sich jedoch schnell legt. Ab dem zweiten Abend wird das Singen von den Kindern sogar eingefordert. Schnell hört man auch tagsüber, wie es hier und da am Platz oder auf dem Steg singt und trällert mit neu gelernten Lagerliedern. Am Ende war die Woche allen viel zu kurz, der Abschied fällt schwer, viele wollen wiederkommen und tun das auch.

In unserem Camp sind auch kleinere Kinder dabei, die segeln auf dem Opti lernen. Während die Segelausbildung getrennt läuft, finden alle anderen Aktivitäten gemeinsam statt. Bring also auch gerne deine kleineren Geschwister mit. Du hast Angst, dass ein Zeltlager langweilig wird? Wir können dich beruhigen, du wirst schnell neue Freunde in deinem Alter finden. Und wenn du ganz sicher gehen willst, bring doch einen Freund oder eine Freundin mit. 

Noch mehr Abenteuer: Jollenwandertörn auf der Müritz (10-17 Jahre)

Was du vielleicht als Radtour, Wandertour oder Paddeltour kennst, wollen wir mit dir mit einem Segelboot machen. Jeden Tag suchen wir uns ein neues Ziel, wo wir dann die Nacht verbringen. Auf unseren Jollen segeln wir in kleinen Gruppen über die Müritz. Du brauchst dafür nicht segeln zu können, auf jedem Boot ist ein erfahrener Betreuer dabei und das Segeln lernst du ganz nebenbei!

Dein Ferienprogramm

Im Vordergrund eurer Reise steht natürlich die Action auf dem Wasser mit dem Segel fest in der Hand. Während ihr von Ufer zu Ufer reist, werdet ihr in der Segelkunde bestens geschult. Als Gruppe lernt und trainiert ihr die wichtigsten Segelmanöver: Segel setzen, bergen, Wende, Halse, Fahren der verschiedenen Kurse am Wind. Das Ziel ist die sichere Führung der Segeljolle. 

Abhängig vom Wetter planen wir gemeinsam unsere Route.

Euren Abend genießt ihr dann an einer Bucht oder in einem Hafen. Nach dem selbst zubereiteten Abendessen werden je nach Stimmung gemeinsame Liedchen angestimmt, Spiele gemacht oder spannende Geschichten erzählt. Um den Tag ausklingen zu lassen setzt ihr euch alle zusammen, geht in euch und reflektiert die Geschehnisse des Tages.

Unterkunft und Verpflegung

Während eurer Tour durch die vielen kleinen Gewässer der Mecklenburger Seen übernachtet ihr jeden Tag an einem anderen Ort. Ihr schlaft in kleinen Häfen, werft mal den Anker aus und übernachtet direkt auf dem Boot oder geht an Land und schlaft in selbst mitgebrachten Zelten. Mitgenommen werden kann nur das, was auf die Boote passt, denn auf den kleinen Jollen ist nur wenig Platz. Deshalb geht es darum, sich auf das Wesentliche zu beschränken. 

Natürlich werdet ihr während des Jollenwandertörns stets mit ausreichend Energie versorgt – und zwar durch Selbstverpflegung in der Gruppe! Das heißt, dass wir unsere Gerichte unter Zeltlagerbedingungen gemeinsam zubereiten. Und das beste: Ihr könnt sie gemeinschaftlich und umgeben von der Natur unter freiem Himmel genießen.

Anreise und Betreuung

Eure Eltern bringen euch eigenhändig zum zu unserem Campstandort, von wo es dann losgeht.

Ihr werdet begleitet von hoch motivierten Teamern, die sehr erfahren im Umgang mit Kindern sind und ebenso viel Spaß an der Zeit im Camp haben wie ihr. Alle Betreuer helfen aus freien Stücken in ihrem eigenen Jahresurlaub mit, um euch eine atemberaubende Zeit im Segelcamp zu bieten. Ein Teil von uns hat das Camp selber als Kind miterlebt und kann so bestens auf alle eure Fragen und Anliegen eingehen.

Weitere Informationen

Das Angebot ist für Anfänger im Segelsport geeignet. Es geht hier nicht um den Erwerb von Lizenzen, sondern um die Erfahrung, etwas meistern und handhaben zu lernen. Dies ist eine sportliche Veranstaltung und eignet sich für Kinder und Jugendliche, die es in ihrem Alltag gewohnt sind, sich regelmäßig sportlich zu betätigen.

An diesem Angebot können auch Kinder teilnehmen, die bereits im Besitz eines Segelscheines sind. Vertiefung der Segelkenntnisse schadet niemals und in der Gruppe ist der Spaß garantiert

Alter: 10 – 17 Jahre

Weitere Details zu unserer Ferienfreizeit

Jedes Kind wird nach seinen Möglichkeiten betreut und gefördert. Während die Mutigsten schon bald allein im Boot sitzen und den Hafenbereich erkunden, unterstützen sich die Jüngeren noch gegenseitig zu zweit im Opti (ab 6 Jahre). Die Kinder und Jugendliche können bei entsprechenden Kenntnissen am Ende der Woche die Jüngstenschein- oder die Segelgrundschein-Prüfung ablegen. Ab 12 Jahren können die Jugendlichen auf einer Segeljolle lernen. Da Segeln ein Sport ist, sollten die Jugendlichen gewohnt sein, an sportlichen Aktivitäten teilzunehmen.
Unsere Ausbildungen können mit der Prüfung zum Jüngstenschein (bis 12 Jahre), zum Segelgrundschein (ab 12 Jahre) abgeschlossen werden. Bitte bedenken Sie, dass für eine Segelscheinprüfung 10-15 Tage Ausbildung erforderlich sind. Ohne Vorkenntnisse ist die Prüfung im Camp trotz unserer qualifizierten Ausbildung kaum zu schaffen.
Obwohl wir einen hoch qualifizierten Segelunterricht bieten, legen wir unseren Schwerpunkt nicht auf das Erlangen von Segelscheinen, sondern auf das Erlebnis in und mit der Natur, auf das Zusammenleben in der Gruppe und das Reifen der Kinder in dieser Woche. Da Segeln ein Wassersport ist, ist es wichtig, dass jedes Kind mindestens 15 Minuten frei schwimmen kann. Entsprechende Nachweise sind z. B. das Schwimmabzeichen „Seepferdchen“.

Tagesablauf im Segel-Zeltlager

Unser Ferienangebot Piraten-Camp Segel-Zeltlager fußt auf einem Konzept mit einem klar definierten Anliegen. Wir bieten Ihrem Kind eine hochwertige, altersgemäße Segelausbildung an. Zusätzlich gehört zu unserem Konzept, daß die Kinder lernen, in einer natürlichen Umgebung mit einfachen Verhältnissen in einer Gruppe anderer Kindern zurechtzukommen. Dies sind wichtige Lernschritte, die Ihre Kinder reifen lassen.
Das Erlangen von Segelscheinen ist bei unseren Angeboten nachrangig. Wir legen mehr Wert auf die Entwicklung der Kinder. Pro Tag finden mindestens 6 Stunden praktischer Unterricht statt, je nach Wetterverhältnissen lernen die kleinen Segler den Umgang mit den Booten, das Verhalten im Wind oder auch die nötige Theorie und die wichtigsten Seemannsknoten. Das Üben der erforderlichen Segelmanöver ist dabei genauso wichtig wie der Spaß auf dem Wasser und die Entwicklung von Selbstvertrauen in die erlernten Fähigkeiten. In unseren Camps werden die Kinder nicht bedient, sie machen alles zusammen mit unseren Betreuern. Der „Optimist“ ist das ideale Ausbildungsboot für Jungen und Mädchen bis zum vollendeten 12. Lebensjahr. Form, Ausstattung und Segeleigenschaften bieten ein hohes Maß an Sicherheit – der Opti ist unsinkbar. Kinder, die die Prüfungsreife erlangt haben, dürfen am Ende der Freizeit eine amtliche Prüfung ablegen (bis 12 Jahre DSV-Jüngstenschein, ab 12 Jahre Segelgrundschein) und gleich bei der Ehrung den Schein in Empfang nehmen!

 

Zum Lagerleben – der Tagesablauf
Nach dem gemeinsamen Frühstück bereiten sich die Kinder auf die Schulung vor. Es wird in Theorie und Praxis unterrichtet – die Kinder sind also fast den ganzen Tag draußen und auf dem Wasser. Dann folgen Mittagessen und Mittagspause. Im Anschluss wird der Unterricht fortgesetzt. Abends gibt es große Küche, die Kinder sind in ihre „Dienste“ eingeteilt und haben Zeit zum Spielen und zum Ausruhen. Manchmal wird am Abend ein Segelausflug gemacht, manchmal machen wir bei gutem Wetter einen Badespaß. Nach Möglichkeit wird auch gegrillt oder ein kleines Feuer gemacht. Jeden Abend gibt es vor dem „Zapfenstreich“ eine gemeinsame Runde mit Tagesrückblick und gemeinsamem Singen. Hierfür haben wir inzwischen ein eigenes Liederbuch herausgebracht.
Das Leben im Piratencamp wird von den Kindern/Jugendlichen und ihren Betreuern gemeinsam gestaltet. Gemeinsames Kochen, Abwaschen und Sauberhalten des ganzen Zeltlagers wird von allen Kindern – je nach Alter und Fähigkeiten – gemeinsam erledigt. Die Kinder entwickeln viel Spaß an diesen Tätigkeiten. Wenn Kinder eigenständig Aufgaben übernehmen können, wächst ihr Selbstvertrauen! Die Kinder/Jugendlichen lernen zusätzlich zur Segelausbildung, wie man mal eine Zeit ohne Eltern auskommen kann. Dies ist für sie ein wichtiger Entwicklungsschritt und lässt sie reifen. Spätestens bei der ersten Klassenfahrt ist dieser Fortschritt von Vorteil. Für diese Erfahrung ist es erforderlich, dass in der Zeit des Zeltlagers keinerlei Elternkontakte stattfinden. Telefonate und Elternbesuche während des Lagers sind nicht erwünscht. Sich in eine Gruppe zu integrieren, eine/r von vielen Kindern zu sein ist eine wichtige Erfahrung, bei der die Kinder selbstständiger werden und soziale Kompetenz trainieren. Es werden viele einschneidende Erfahrungen gemacht, die sich tief in die Erinnerung der Kinder einprägen. Über die Erlebnisse aus diesem Zeltlager reden die Kinder/Jugendlichen noch viele Jahre später!
Es gibt bei uns zum Frühstück meistens Brote und heißen Tee oder Müsli mit warmer Milch. Das Mittagessen ist meist ein schnelles Essen, da es abends warmes Essen gibt und hierfür immer frisch gekocht wird. Die Mahlzeiten sind einfach, einer Feldküche für große Gruppen angepasst und aus hygienischen/gesundheitlichen Gründen gibt es selten Fleisch oder andere riskante Lebensmittel wie zum Beispiel Mayonnaise. Zwischendurch gibt es auch Kleinigkeiten wie Obst oder Schnitten. Wir achten darauf, dass die Kinder genügend trinken. Unsere Getränke sind Tee, stilles Wasser und Mineralwasser. Morgens und an kalten Tagen auch tagsüber gibt es heißen Tee, weil die Kinder das brauchen, wenn sie im kalten Wind und auf dem Wasser sind. An heißen Tagen gibt es zusätzlich Apfelschorle. Süßigkeiten stehen bei uns nicht auf dem täglichen Speiseplan und werden nur selten ausgeteilt.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, daß wir bei einer Gruppe von 25 bis 45 Individualisten grundsätzlich nicht auf Vorlieben und Abneigungen eingehen können. Es ist Teil unseres Konzeptes, den Kindern einmal zu ermöglichen, sich auch in dieser Hinsicht in eine Gruppe zu integrieren. Bei Kindern mit Nahrungsmittelallergien scheuen wir keine Mühen, auch ihnen den Aufenthalt im Zeltlager zu ermöglichen mit Sondernahrung, extra gekochtem Essen usw. Alle anderen reifen an der Erfahrung, daß sie es schaffen, eine Woche ohne Sonderwünsche zu überleben.

Segelcamp in Zeiten von Corona

 

Auch wenn Corona auch im Sommer sicherlich noch zu Einschränkungen führen kann, wollen wir den Kindern eine unbeschwerte Zeit in unseren Camps bieten können. Dazu haben wir ein paar Maßnahmen auf Basis der Einschränkungen vom letzten Jahr aufgestellt, die sich jedoch in Abhängigkeit der Fallzahlen und den Vorgaben für Kinderfreizeiten noch ändern können. In jedem Fall wird es ein Hygienekonzept geben, um allen Teilnehmern einen sicheren Aufenthalt zu gewährleisten.

  1. Wir halten uns an die aktuellen Corona-Vorschriften. Ggf. ändern sich diese spontan.
  2. Schon seit Beginn des Camps setzen wir hygienische Standards in unseren Camps um, um Infektionskrankheiten zu vermeiden. Dazu gehören regelmäßige Putzdienste, Desinfektion etc.
  3. Frische Luft: Wir halten uns ständig an der frischen Luft auf. Wenn möglich essen wir draußen oder in gut belüfteten Zelten. Sollte es nötig sein, teilen wir die Kinder zum Essen auf verschiedene Orte auf.
  4. Begrenzte Teilnehmerzahlen: Wir begrenzen die Gesamtzahl der Teilnehmer. Außerdem gibt es feste Tischgruppen, die stets gemeinsam essen. Auch wenn wir normalerweise eine Durchmischung der gesamten Gruppe anstreben, wird es ggf. nötig sein, die Gruppen so einzuteilen, dass alle Aktivitäten in diesen Gruppen unternommen werden.
  5. Übernachtung: Jedes Kind übernachtet in seinem eigenen Zelt oder mit einem anderen Kind gemeinsam.
  6. Anreise: Die Anmeldung und der Kontakt mit den Eltern wird mit Abstand durchgeführt. Die Aufenthaltszeit der Eltern auf dem Platz ist möglichst kurz zu halten. Ggf. werden versetzte Ankunftszeiten im Voraus mitgeteilt.
  7. Masken werden während den Bring- und Abholzeiten getragen und zusätzlich dann wenn es erforderlich ist.
  8. Reiserücktrittsversicherung: Eine Reiserücktrittsversicherung ist von den Teilnehmern selbst zu buchen. Hierbei empfehlen wir die Corona Reiseschutzversicherung.
  9. Gegebenenfalls wird von den Teilnehmern, sowie den Eltern ein negativer Test vor Anreise gefordert.
  10. Bei bestimmten Einreiseverboten ermöglichen wir in Absprache auch spontane Umbuchungen.
  11. Sollte das Camp nicht stattfinden können, werden wir versuchen, Alternativtermine (ggf. auch erst im folgenden Jahr) anzubieten. In diesem Fall bitten wir euch, die Erstattung des Teilnehmerbeitrags als Gutschein anzunehmen. Das würde es uns als gemeinnützigen Verein ermöglichen, die laufenden Kosten (Miete, Pacht, TÜV, Reparaturen etc.) zu decken, selbst wenn das Camp nicht stattfinden kann. Für euch als Teilnehmer würde der Urlaub lediglich verschoben werden.  

Wir möchten uns jetzt schon bei euch für das entgegenbrachte Vertrauen bedanken.

Solltet ihr weitere Fragen haben, oder euch unsicher sein, meldet euch jederzeit gerne bei uns.

 

Darüber hinaus empfehlen wir den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung, die zwischen 30 und 35 Euro kostet. Damit bekommen Sie die Gebühr erstattet, wenn Ihr Kind das Camp wegen Erkrankung oder eines Unfalls kurzfristig absagen muss.

An diesem Angebot können auch Kinder teilnehmen, die bereits im Besitz eines Scheines sind. Vertiefung der Segelkenntnisse schadet niemals und im Zeltlager in der Gruppe ist der Spaß garantiert!

Übrigens: Kein Kind sollte aus finanziellen Gründen dem Zeltlager fernbleiben müssen. Wir möchten gerne, dass alle Kinder, auch Kinder, die in Armut leben, an unserem Zeltlager teilnehmen können. Sprechen Sie mit uns, wenn es für Sie schwierig ist, den Betrag aufzubringen. Wir werden gemeinsam einen Weg finden.  Versprochen!

Termine

Segel-Zeltlager an der Müritz:

Unser Zeltdorf (Ferienlager) befindet sich direkt am Wasser auf dem Gelände des Campingplatz Boek (C16) in der Nähe von Rechlin.

2021

Jollenwandern auf der Müritz 03.07. - 09.07.2021

  • 7 Reisetage – 6 Übernachtungen – Vollverpflegung
  • 24h Begleitung und Betreuung durch pädagogisch geschultes Team
  • Übernachtung auf dem Boot unter der Baumpersenning oder in selbst mitgebrachten Zelten
  • Essgeschirr, Boote, Rettungswesten werden gestellt
  • Vollverpflegung sowie Getränke zu den Mahlzeiten
  • Getränke jederzeit nach Bedarf
  • Mahlzeiten unter freiem Himmel
  • Campingplatzgebühren
  • mindestens 30 h Segelunterricht in Theorie und Praxis durch geschulte Segellehrer
Camp I Müritz: 18.07. - 24.07.2021
  • 7 Reisetage – 5 Übernachtungen – Vollpension
  • 24h Betreuung durch pädagogisch geschultes Team
  • Unterkunft in selbst mitgebrachten Zelten
  • Gemeinschaftszelte, Essgeschirr, Boote, Rettungswesten werden gestellt
  • Vollverpflegung sowie Getränke zu den Mahlzeiten
  • Getränke rund um die Uhr
  • Mahlzeiten, Theorieschulungen und Gemeinschaftsveranstaltungen in großem Gemeinschaftszelt.
  • mindestens 30 h Segelunterricht in Theorie und Praxis durch geschulte Segellehrer
  • Prüfungen zum DSV-Jüngstenschein oder Segelgrundschein am letzten Tag möglich (Vorerfahrung sind erforderlich)
Camp II Müritz: 25.07. - 31.07.2021
  • 7 Reisetage – 5 Übernachtungen – Vollpension
  • 24h Betreuung durch pädagogisch geschultes Team
  • Unterkunft in selbst mitgebrachten Zelten
  • Gemeinschaftszelte, Essgeschirr, Boote, Rettungswesten werden gestellt
  • Vollverpflegung sowie Getränke zu den Mahlzeiten
  • Getränke rund um die Uhr
  • Mahlzeiten, Theorieschulungen und Gemeinschaftsveranstaltungen in großem Gemeinschaftszelt.
  • mindestens 30 h Segelunterricht in Theorie und Praxis durch geschulte Segellehrer
  • Prüfungen zum DSV-Jüngstenschein oder Segelgrundschein am letzten Tag möglich (Vorerfahrung sind erforderlich)
Camp III Müritz: 01.08. - 07.08.2021
  • 7 Reisetage – 5 Übernachtungen – Vollpension
  • 24h Betreuung durch pädagogisch geschultes Team
  • Unterkunft in selbst mitgebrachten Zelten
  • Gemeinschaftszelte, Essgeschirr, Boote, Rettungswesten werden gestellt
  • Vollverpflegung sowie Getränke zu den Mahlzeiten
  • Getränke rund um die Uhr
  • Mahlzeiten, Theorieschulungen und Gemeinschaftsveranstaltungen in großem Gemeinschaftszelt.
  • mindestens 30 h Segelunterricht in Theorie und Praxis durch geschulte Segellehrer
  • Prüfungen zum DSV-Jüngstenschein oder Segelgrundschein am letzten Tag möglich (Vorerfahrung sind erforderlich)
Camp IV Müritz: 08.08. - 14.08.2021
  • 7 Reisetage – 5 Übernachtungen – Vollpension
  • 24h Betreuung durch pädagogisch geschultes Team
  • Unterkunft in selbst mitgebrachten Zelten
  • Gemeinschaftszelte, Essgeschirr, Boote, Rettungswesten werden gestellt
  • Vollverpflegung sowie Getränke zu den Mahlzeiten
  • Getränke rund um die Uhr
  • Mahlzeiten, Theorieschulungen und Gemeinschaftsveranstaltungen in großem Gemeinschaftszelt.
  • mindestens 30 h Segelunterricht in Theorie und Praxis durch geschulte Segellehrer
  • Prüfungen zum DSV-Jüngstenschein oder Segelgrundschein am letzten Tag möglich (Vorerfahrung sind erforderlich)
Camp V Müritz: 15.08. - 21.08.2021
  • 7 Reisetage – 5 Übernachtungen – Vollpension
  • 24h Betreuung durch pädagogisch geschultes Team
  • Unterkunft in selbst mitgebrachten Zelten
  • Gemeinschaftszelte, Essgeschirr, Boote, Rettungswesten werden gestellt
  • Vollverpflegung sowie Getränke zu den Mahlzeiten
  • Getränke rund um die Uhr
  • Mahlzeiten, Theorieschulungen und Gemeinschaftsveranstaltungen in großem Gemeinschaftszelt.
  • mindestens 30 h Segelunterricht in Theorie und Praxis durch geschulte Segellehrer
  • Prüfungen zum DSV-Jüngstenschein oder Segelgrundschein am letzten Tag möglich (Vorerfahrung sind erforderlich)

Wir von Segel-Team e.V.

 

 

Unser Vorstand:

Johanna Braun

Vorstandsmitglied

Mit sechs Jahren haben mich meine Eltern in meinen ersten Segelkurs gesteckt und seitdem hat mich das Segelfieber gepackt. Ich bin viele Jahre Opti gesegelt und bin dann später auf den Teeny (ein Zweimannboot für Kinder) und anschließend auf den 420er (ein Zweimannboot für Jugendliche) umgestiegen. 2012 habe ich dann meinen Trainerschein und den SBF Binnen gemacht und fortan verschiedene Segelgruppen in meinem Verein in Altwarmbüchen geleitet. Bei dem Segel-Camp war ich 2016 das erste Mal dabei und es hat mir so gut gefallen, dass ich auch dieses Jahr wieder mit von der Partie bin. Ich freue mich, als Vorstandmitglied den Verein bei der Durchführung der Segelcamps zu unterstützen.

 

 

 Unsere Betreuer:

Sebastian Kahle

Vorstandsmitglied

Im April 2016 hatte ich auf der Paramita, einer gut 16 m langen Segelyacht (Ketch), ein Skippertraining auf der Ostsee absolviert. Im Oktober 2016 folgte dann der Eintritt in den Segel-Team e.V., wo ich mich zunächst an Reparaturen an der Paramita beteiligt hatte und schließlich 2017 mehrere Wochen als Skipper auf dem Schiff unterwegs war. Nachdem das Projekt eingestellt wurde, kam 2018 der Wechsel zum Segel-Camp. Ich arbeite gerne mit Kindern. So hatte ich bereits meinen Zivildienst in einer Jugendherberge abgeleistet und hatte in den nachfolgenden Jahren mehrfach auf Veranstaltungen einen Teil des Kinderprogramms übernommen. Ich mag es, anderen etwas beizubringen und ich mag es zu organisieren, so dass ich mich freue ein Teil des Segel-Team e.V zu sein und die Zukunft mitgestalten zu können.

Wir sind ein Team von hoch motivierten, ehrenamtlichen Teamern. Wir machen dies, weil es uns Freude bereitet, in glückliche Kindergesichter zu schauen! Ein Teil von uns hat das Camp selber als Kind erlebt und weiß, was es bedeutet, am Camp teilnehmen zu dürfen. 
Auf diesem Bild wurden Aktivitäten für das Camp auf dem Betreuerseminar ausprobiert.

Marion

Teamerin

Seit ein paar Jahren bin ich eine absolute Segelfanatikerin und versuche so viel Zeit wie möglich auf und am Wasser zu verbringen. Nebenbei  absolviere ich gerade eine Ausbildung zur Erlebnispädagogin.  Auf der Suche nach einer Möglichkeit, Erlebnispädagogik und Segeln miteinander zu verbinden, bin ich auf das Segelcamp gestoßen und wollte unbedingt wissen was es mit dem Segellagervirus auf sich hat. Nicht aufgepasst und  – schwupps – infiziert! Die Zeit im Lager ist unvergesslich, geprägt von glücklichen Kindergesichtern, flatternden Segeln, Liederrunden und dem Wissen „ich will nochmal“. Ich freue mich auf das nächste Camp.
Marlene

Teamerin

Text folgt.
Hanna

Teamerin

Text folgt.
Carl

Teamer

Ich bin Carl, geboren 1998 und komme aus Berlin. Ich bin dieses Jahr zum zweiten mal Betreuer, war aber schon vorher bei Camps dabei und habe hier auch meinen Grundschein gemacht. Da ich in meiner Freizeit fast nie zum Segeln komme bietet mir das Camp die möglichkeit, meine Wassersport begeisterte Seite auszuleben und ein bischen Urlaub vom Alltag zu machen.
Patrick

Teamer

Auf der Suche nach einem Ferienjob bin ich 2008 zum Segelcamp gestoßen. Mit dem Segeln hatte ich bis dahin nicht viel zu tun, aber der Faszination von einer ganzen Woche auf und am Wasser konnte ich mich schwer entziehen und die Sache mit dem Segelschein war auch schnell nachgeholt. Auch wenn ich seit dem nicht jedes Jahr dabei sein konnte, hat mich das Segelcamp nicht mehr losgelassen. Ich freue mich das Camp mittlerweile nicht nur als Betreuer, sondern auch organisatorisch unterstützen zu dürfen.

Mark

Teamer

Text folgt.
Paul

Teamer

Text folgt.
Elena

Teamerin

Ich bin Elena, wurde 2002 geboren und komme aus Bonn. Zweimal war ich bereits als Teilnehmerin dabei und seit 2017 nun auch als Betreuerin.
Die Stimmung im Camp, die Nähe zur Natur und die Faszination des Wassersports haben mich wiederkommen lassen und sorgen dafür,
dass ich mich das ganze Jahr auf das Camp freue.
Hannes

Teamer

Text folgt.
Dita

Teamerin

Schon als ich noch ganz klein war, bin ich mit meinen Eltern segeln gewesen. Als ich alt genug war, wollte ich den Opti-Schein machen und so bin ich zum Segelcamp gekommen. Es hat mir dort so gut gefallen, dass ich auch noch drei mal wieder kam und dann auch Betreuerin wurde. Natürlich ist es anstrengend, aber die gute Stimmung, die Musik, die Natur und natürlich das Segeln machen das mehr als wett.
Anna

Teamerin

Text folgt.
Leon

Teamer

Text folgt.
Fabian

Teamer

Text folgt.
Juliana

Teamerin

Ich heiße Juliana und habe mit 13 im Camp segeln gelernt. Die einzigartige Atmosphäre am und auf dem Wasser, sowie das gemeinsame Lernen und Erleben haben dafür gesorgt, dass ich nach einem weiteren Jahr als Campkind auch als Betreuerin dabei sein wollte. Ich freue mich schon auf den nächsten Sommer.
Benito

Teamer

Im Segelverein habe ich schon sehr früh mit dem Segeln angefangen. Zuerst im Optimist

um die Grundlagen zu erlernen und später dann auf größeren Jollen. Als Stadtkind hat mir am
Segeln schon immer die Nähe zur Natur gefallen, dass man mal rauskommt, sich fordert und an
seinen Fehlern lernt.
Ich freue mich jedes Jahr aufs das Lagerleben im Camp und darauf, den Kindern etwas
vom Segeln zu vermitteln.
Georg

Teamer

Text folgt.
Kilian

Teamer

Text folgt.
Till

Teamer

Text folgt.
Stephan

Teamer

Text folgt.
Nijirvan

Teamer

Text folgt.
Wir suchen Teamer:

Wir brauchen Dich!

Glückliche Kinderaugen, das ist es, was uns antreibt. Da unser Camp jedes Jahr etwas mehr Kinder hat, die betreut werden wollen, suchen wir ständig zusätzliche motivierte Betreuer als Teamer. Du brauchst nicht unbedingt segeln können um dabei zu sein!

Details dazu findet Ihr hier.

Eingetragen in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Hannover, Registerblatt VR 200589. Steuer-Nr.34/215/16474
Der Verein ist lt. Freistellungsbescheid des Finanzamtes Nienburg/Weser als gemeinnützig anerkannt gem. AO. Auf Wunsch schicken wir Ihnen gerne eine Vereinssatzung zu.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass unser Büro nicht ständig besetzt ist. Stellen Sie deshalb Ihre Anfragen frühzeitig, da wir manchmal nicht spontan reagieren können. Sie erreichen uns am besten per

E-Mail: johanna@segel-camp.org

Telefon: 01575 60 50 122

Eine feste Bürozeit gibt es nicht. Wir rufen auch gerne zurück.

Folge uns gerne auf

Instagram (segelcamp.mueritz) 

Facebook (Segelcamp Müritz) 

You-Tube (Segel-Team e.V.)

um keine Neuigkeiten zu verpassen.

Abschalten.

Segel-Camp bedeutet: endlich mal abschalten. Vom Druck, den heute schon Kinder und Jugendliche spüren. In der Schule, der Familie, in den Medien oder bei so manchem Hobby. Klar: Eine Woche Segel-Camp wird diesen nicht in Luft auflösen. Aber wir zeigen, wo der Rückenwind weht. Und wie man ihn nutzen kann.

Übrigens: Auch Smartphones & Co. werden bei uns abgeschaltet und zu Hause gelassen. Denn wir wollen, dass die Jugendlichen ihre Sinne schärfen für das, was in ihnen schlummert oder außerhalb des Displays passiert. Und das funktioniert: Spätestens am zweiten Abend hat das gemeinsame Singen und Erzählen am Lagerfeuer den Reiz des Smartphones abgelöst.

Sollten Sie noch Fragen haben, hilft Ihnen unsere FAQ-Liste sicher weiter:

Frequently Asked Questions
Frage: Schlafen die Kinder in großen Gruppenzelten oder dürfen sie ihre eigenen Zelte mitbringen?
Antwort: Die Kinder schlafen in ihren eigenen, selbst mitgebrachten Zelten.
Frage: Darf mein Sohn/meine Tochter zusammen mit ihrem Freund/Freundin in einem Zelt schlafen?
Antwort: Natürlich können befreundete Kinder gemeinsam ein Zelt nutzen!
Frage: Muss mein Kind alleine in seinem Zelt schlafen?
Antwort: Zu Beginn des Lagers versuchen wir, gleichaltrige Kinder zusammenzulegen, wenn sie zueinanderpassen.
Frage: Sind die Kinder nachts allein auf dem Gelände?
Antwort: Alle Betreuer übernachten ebenfalls im Zelt auf unserem Zeltlagerplatz.
Frage: Benötigt mein Kind spezielle Segler-Regenbekleidung?
Antwort: Nein, das ist nicht erforderlich, Fahrrad-Regenjacke und Hose sowie leichte Gummistiefel sind ausreichend.
Frage: Soll ich meinem Kind einen Neopren-Shorty mitgeben?
Antwort: Nein, das brauchen Sie nicht. Neopren ist ein (Kälte-)Schutz für „nasses Segeln“. Unsere Camps sind im Sommer (da ist es meist warm), und wir segeln nicht „nass“. Ein trockener Neopren-Anzug ist unangenehm zu tragen.
Frage: Ich weiß jetzt immer noch nicht Bescheid! Meine Frage taucht hier nicht auf.
Antwort: Schicken Sie uns eine E-Mail an johanna@segel-camp.org mit Ihrer Frage, wir beantworten sie umgehend. Telefonisch sind wir schwer zu erreichen, weil wir im Sommer meist auf dem Wasser sind.

Ihre Frage ist nicht dabei? Schicken Sie uns gerne eine E-Mail mit der Frage oder der Bitte um Rückruf, wir melden uns dann schnellstmöglich bei Ihnen: johanna@segel-camp.org

Erlebnispädagogik

Unser Anliegen …

… sind in erster Linie die Kinder, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und ihre Entwicklung! Unsere Welt ist geprägt von Einseitigkeiten, Bewegungsarmut und Entfremdung von der Natur. Die Folgen davon erleben wir unmittelbar an unseren Kindern. Diese sind hohen Ansprüchen ausgesetzt und dürfen sich selten ihrem Alter gemäß und in ihrer natürlichen Umgebung entfalten. Um in dieser Zeit bestehen zu können, müssen sie schon sehr früh Leistung bringen und sich in unserer Gesellschaft behaupten. Es fehlt zunehmend der Raum für Kreativität und Spiel. Neben den vielen virtuellen Eindrücken brauchen wir sinnliche Erfahrungen aus der realen Welt, um gesund zu bleiben und uns zu entwickeln. Nur wenige Kinder haben noch die Möglichkeit, in der freien Natur spielend die Welt kennenzulernen und an ihr zu lernen. Ausreichende Bewegung ist für Kinder (und Erwachsene) dringend nötig, unter anderem, um die Willensbildung anzuregen, aber auch, um überhaupt nachhaltiges Lernen zu ermöglichen. Leistungssport in der Freizeit ersetzt oft die Entwicklung eines natürlichen Körpergefühls. Gruppendruck behindert das Entstehen eines Verbundenheitsgefühls mit den Mitmenschen. Selbstwert wird gemessen an Äußerlichkeiten und Nützlichkeitsdenken, innere und soziale Werte kommen zu kurz. Gegengewichte sind dringend notwendig. Der weiseste und beste Lehrer dafür ist die Natur!

Erlebnispädagogische Grundlagen

Eingebunden in eine Zeit von Abenteuer, Spiel und Sport werden Kinder und Jugendliche an Naturerlebnisse herangeführt, die sie tief innerlich berühren, das Staunen erwecken, unvergessliche Erlebnisse prägen und schlummernde Kräfte in ihnen wecken. Leben in der Natur, Bewegen im und auf dem Wasser, gemeinsames Segeln in Wind und Wetter führt natürlicherweise zum Entstehen von Toleranz und Verantwortlichkeit in der Gemeinschaft, zum Erleben des eigenen Ich und dem Selbstwert unabhängig von Äußerlichkeiten: „Unserer Gemeinschaft geht es umso bessert, je mehr wir füreinander tun!“ Dies ist das Grundkonzept in allen unseren Angeboten. Wesentlich für uns bleibt das Kind, der junge Mensch, und was er an Bereicherung nach Hause nehmen kann! Wir verstehen unsere Arbeit nicht als Freizeitveranstaltung, sondern richten uns nach den Grundlagen und Zielen der Erlebnispädagogik. Bei allen unseren Segelveranstaltungen steht die Erlebnispädagogik im Vordergrund. Es geht nicht um „Fun“ und Ablenkung oder Kurzweil, wie Sie bitte in o.g. Beiträgen nachlesen möchten. Auch der Erwerb div. Segelscheine ist für uns nachrangig. Wichtig ist das Kind mit seiner Entwicklung.

Erlebnispädagogische Teamer-Fortbildungen

Für unsere Betreuer des Segel-Camps veranstalten wir regelmäßig Einführungsseminare und erlebnispädagogische Fortbildungen. Zu diesen Veranstaltungen werden die Teilnehmer individuell eingeladen. Wer bei uns Betreuer, Teamer oder Segelausbilder werden möchte, bitte unter Teamer@segel-camp.org bewerben.

 

Seminar „Erlebnispädagogik auf dem Wasser – Teamer und Betreuer für Segel-Ferienfreizeiten auf dem Wasser“

 

Termin: nach Absprache (im Frühjahr)
Anreise: 05.06. 17 Uhr
Abreise: 07.06. 17 Uhr
Ort: nach Absprache (ggf. online)
Kosten: Kostenbeteiligung an den Übernachtungskosten von 15,-/Person/Nacht zzgl. Umlage der gemeinsam verbrauchten Lebensmittel und Materialien zzgl. 50,– Euro für Skript und Seminar (wird den Camp-Betreuern erstattet)

 

Dieses Seminar richtet sich an Menschen, die als Betreuer/Teamer/Mitarbeiter in erlebnispädagogischen Veranstaltungen tätig sind oder tätig werden wollen. Vermittelt werden hier alle theoretischen und rechtlichen Grundlagen, Organisation und  Gestaltung von Freizeiten, Besonderheiten bei Projekten an und auf dem Wasser und vieles mehr (siehe Seminarinhalt unten). Während des Seminars wird der Tag so gelebt, wie ihn auch Kinder und Jugendliche in den Freizeiten leben sollen inkl. gemeinsamem Kochen und Musizieren, in lockerer Atmosphäre und passendem Ambiente. Mitzubringen sind: Schlafsack, Isomatte, Leintuch, Schreibzeug und, falls jemand musiziert, sein Musikinstrument. Ein ausführliches Skript wird vor Ort ausgeteilt. Bei zusätzlicher Teilnahme an einer Praxiswoche in unserem Ferien-Camp erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat für diese Fortbildung (für unsere „Ehemaligen Betreuer“ wird die geleistete Mitarbeit in den vergangenen Veranstaltungen anerkannt).

 

Wir bitten um zeitige Anmeldung, da die Plätze begrenzt sind.

 

Seminarinhalte

 

Grundlagen

 

  • Erlebnis und Erziehung
  • Verschiedene Konzepte und verschiedene Methoden in Erziehung und Erlebnispädagogik
  • Gruppenprozesse
  • Temperamente
  • Pubertät
  • Rechtliche Grundlagen
  • Sicherheitsstandards und -maßnahmen

 

Besonderheiten an und auf dem Wasser – unser Konzept

 

  • Segel-Camp
  • Klassenfahrten auf dem Wasser
  • Ein Schiff von Menschen für Menschen

 

Organisation des Camps/der Schifffahrt

 

  • Vorbereitung
  • Einkäufe
  • Auf- und Abbau
  • Ausrüstung etc.

 

Das Team

 

  • Einstellungen und Erwartungen
  • Teamarbeit
  • Führungsstil und Autorität im Alltag

 

Tagesablauf im Camp und auf dem Schiff

 

  • Vom Aufstehen bis zum Schlafengehen
  • Sauberkeit, Ordnung, Hygiene
  • Mahlzeiten, Küche etc.
  • Das Tagesgeschäft: Segeln!
  • Die Pausen
  • Bedürfnisse der Teilnehmer
  • Vom Einzelkind zum Sozialwesen
  • Sonstiges

 

Pädagogische Problemfelder

 

  • Elektronisches Spielzeug
  • Drogen, Alkohol und dergleichen
  • Heimweh, Elternkontakte, Pubertät
  • Tadeln und strafen
  • Konflikte, Aggression …

 

Spiele, Gesang und Gitarre (wer musiziert, soll sein Instrument mitbringen!)

 

Unsere Partner:

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