Leidenschaft Segeln.

Erlebnis Lernen.

Abenteuer Natur.

Entdeckung Selbstvertrauen.

Gemeinschaft Leben.

Die besten Ferien-Erlebnisse sind nicht unbedingt teuer. Sondern wertvoll.

Eingebunden in eine Zeit von Abenteuer, Spiel und Sport werden Kinder und Jugendliche an Naturerlebnisse herangeführt, die sie tief in ihrem Inneren berühren, das Staunen erwecken, unvergessliche Erlebnisse prägen und schlummernde Kräfte in ihnen wecken.

Leben in der Natur, Bewegen in und auf dem Wasser, gemeinsames Segeln in Wind und Wetter führt natürlicherweise zum Entstehen von Toleranz und Verantwortlichkeit in der Gemeinschaft, zum Erleben des eigenen Ichs und dem Selbstwert unabhängig von Äußerlichkeiten:

“Unserer Gemeinschaft geht es umso besser, je mehr wir füreinander tun!”

Unser Zeltlager

Während einer Woche leben die Kinder und Jugendlichen im Piraten-Camp, unser Zeltdorf (Ferienlager) in unmittelbarer Nähe des Wassers.
Im Camp wird gesegelt, aber das ist noch nicht alles. Die Kinder helfen mit, den Alltag zu organisieren – vom Abwaschen bis zum Zeltabbauen – und kümmern sich gemeinsam um das Camp-Leben. Spielerisch und in der Gruppe lernen sie dabei Rücksichtnahme, Toleranz und Verantwortung.
Das Segelnlernen, das den Hauptteil des Tages ausmacht: Für fast alle ist dies eine ganz neue Erfahrung. Tag und Nacht lebt man direkt am Wasser, direkt im Wind, in der Sonne oder im Regen. Diese Elemente werden beim Segeln noch einmal bewusster erlebt. Man lernt zuerst, das Boot mit Paddeln zu bewegen, bevor man Segel setzen kann. Und dann kommt der Wind und wirft einen hin und her, bis man gelernt hat, ihn gezielt zu nutzen. Innerhalb weniger Tage werden aus zuerst unbeholfenen Kindern kleine Piraten, sie umrunden die Badeinsel, entern den Wasserpostkasten oder fahren Regatta! Man kann es förmlich in den Augen blitzen sehen: „ICH KANN’S!“

Natürlich bleibt zwischendurch Zeit für Pausen sowie für Spiele am und auf dem Wasser. Fast den ganzen Tag verbringen wir so in der freien Natur.

Am Abend dann, wenn alle Aufgaben erledigt sind, gekocht, gegessen, sauber gemacht wurde und man vielleicht ein kleines Feuer machen kann, wird erzählt und sortiert: Wie ging es mir heute, wie ging es den anderen, wie war dieser Tag? Ungewohnt am ersten Abend ist das gemeinsame Singen, was sich jedoch schnell legt. Ab dem zweiten Abend wird das Singen von den Kindern sogar eingefordert. Schnell hört man auch tagsüber, wie es hier und da am Platz oder auf dem Steg singt und trällert mit neu gelernten Lagerliedern. Am Ende war die Woche allen viel zu kurz, der Abschied fällt schwer, viele wollen wiederkommen und tun das auch.

Weitere Details zu unserer Ferienfreizeit

Jedes Kind wird nach seinen Möglichkeiten betreut und gefördert. Während die Mutigsten schon bald allein im Boot sitzen und den Hafenbereich erkunden, unterstützen sich die Jüngeren noch gegenseitig zu zweit im Opti (ab 6 Jahre). Die Kinder und Jugendliche können bei entsprechenden Kenntnissen am Ende der Woche die Jüngstenschein- oder die Segelgrundschein-Prüfung ablegen. Ab 12 Jahren können die Jugendlichen auf einer Segeljolle lernen. Da Segeln ein Sport ist, sollten die Jugendlichen gewohnt sein, an sportlichen Aktivitäten teilzunehmen.
Unsere Ausbildungen können mit der Prüfung zum Jüngstenschein (bis 12 Jahre), zum Segelgrundschein (ab 12 Jahre) abgeschlossen werden. Ab 14 Jahren kann mit unserer Ausbildung die praktische Prüfung zum amtl. SBF-Binnen Segeln (ehemals A-Schein) abgelegt werden. Hierfür gibt es gesonderte Prüfungstermine (nicht während des Camps), bitte nachfragen. Zum SBF-Binnen gehört auch eine gesonderte Theorieausbildung.
Obwohl wir einen hoch qualifizierten Segelunterricht bieten, legen wir unseren Schwerpunkt nicht auf das Erlangen von Segelscheinen, sondern auf das Erlebnis in und mit der Natur, auf das Zusammenleben in der Gruppe und das Reifen der Kinder in dieser Woche. Da Segeln ein Wassersport ist, ist es wichtig, dass jedes Kind mindestens 15 Minuten frei schwimmen kann. Entsprechende Nachweise sind z. B. das Schwimmabzeichen „Seepferdchen“.

Tagesablauf im Segel-Zeltlager

Unser Ferienangebot Piraten-Camp Segel-Zeltlager fußt auf einem Konzept mit einem klar definierten Anliegen. Wir bieten Ihrem Kind eine hochwertige, altersgemäße Segelausbildung an. Zusätzlich gehört zu unserem Konzept, daß die Kinder lernen, in einer natürlichen Umgebung mit einfachen Verhältnissen in einer Gruppe von gleichaltrigen Kindern zurechtzukommen. Dies sind wichtige Lernschritte, die Ihre Kinder reifen lassen.
Das Erlangen von Segelscheinen ist bei unseren Angeboten nachrangig. Wir legen mehr Wert auf die Entwicklung der Kinder. Pro Tag finden mindestens 6 Stunden praktischer Unterricht statt, je nach Wetterverhältnissen lernen die kleinen Segler den Umgang mit den Booten und Brettern, das Verhalten im Wind oder auch die nötige Theorie und die wichtigsten Seemannsknoten. Das Üben der erforderlichen Segelmanöver ist dabei genauso wichtig wie der Spaß auf dem Wasser und die Entwicklung von Selbstvertrauen in die erlernten Fähigkeiten. In unseren Camps werden die Kinder nicht bedient, sie machen alles zusammen mit unseren Betreuern. Der „Optimist“ ist das ideale Ausbildungsboot für Jungen und Mädchen bis zum vollendeten 12. Lebensjahr. Form, Ausstattung und Segeleigenschaften bieten ein hohes Maß an Sicherheit – der Opti ist unsinkbar. Kinder, die die Prüfungsreife erlangt haben, dürfen am Ende der Freizeit eine amtliche Prüfung ablegen (DSV-Jüngstenschein) und gleich bei der Ehrung den Schein in Empfang nehmen!

Zum Lagerleben – der Tagesablauf
Nach dem gemeinsamen Frühstück bereiten sich die Kinder auf die Schulung vor. Es wird in Theorie und Praxis unterrichtet – die Kinder sind also fast den ganzen Tag draußen und auf dem Wasser. Dann folgen Mittagessen und Mittagspause. Im Anschluss wird der Unterricht fortgesetzt. Abends gibt es große Küche, die Kinder sind in ihre „Dienste“ eingeteilt und haben Zeit zum Spielen und zum Ausruhen. Manchmal wird am Abend ein Segelausflug gemacht, manchmal machen wir bei gutem Wetter einen Badespaß. Nach Möglichkeit wird auch gegrillt oder ein kleines Feuer gemacht. Jeden Abend gibt es vor dem „Zapfenstreich“ eine gemeinsame Runde mit Tagesrückblick und gemeinsamem Singen. Hierfür haben wir inzwischen ein eigenes Liederbuch herausgebracht.
Das Leben im Piratencamp wird von den Kindern/Jugendlichen und ihren Betreuern gemeinsam gestaltet. Gemeinsames Kochen, Abwaschen und Sauberhalten des ganzen Zeltlagers wird von allen Kindern – je nach Alter und Fähigkeiten – gemeinsam erledigt. Die Kinder entwickeln viel Spaß an diesen Tätigkeiten. Wenn Kinder eigenständig Aufgaben übernehmen können, wächst ihr Selbstvertrauen! Die Kinder/Jugendlichen lernen zusätzlich zur Segelausbildung, wie man mal eine Zeit ohne Eltern auskommen kann. Dies ist für sie ein wichtiger Entwicklungsschritt und lässt sie reifen. Spätestens bei der ersten Klassenfahrt ist dieser Fortschritt von Vorteil. Für diese Erfahrung ist es erforderlich, dass in der Zeit des Zeltlagers keinerlei Elternkontakte stattfinden. Telefonate und Elternbesuche während des Lagers sind nicht erwünscht. Sich in eine Gruppe zu integrieren, eine/r von vielen Kindern zu sein ist eine wichtige Erfahrung, bei der die Kinder selbstständiger werden und soziale Kompetenz trainieren. Es werden viele einschneidende Erfahrungen gemacht, die sich tief in die Erinnerung der Kinder einprägen. Über die Erlebnisse aus diesem Zeltlager reden die Kinder/Jugendlichen noch viele Jahre später!
Es gibt bei uns zum Frühstück meistens Brote und heißen Tee oder Müsli mit warmer Milch. Das Mittagessen ist meist ein schnelles Essen, da es abends warmes Essen gibt und hierfür immer frisch gekocht wird. Die Mahlzeiten sind einfach, einer Feldküche für große Gruppen angepasst und aus hygienischen/gesundheitlichen Gründen gibt es selten Fleisch oder andere riskante Lebensmittel wie zum Beispiel Mayonnaise. Zwischendurch gibt es auch Kleinigkeiten wie Obst oder Schnitten. Wir achten darauf, dass die Kinder genügend trinken. Unsere Getränke sind Tee, stilles Wasser und Mineralwasser. Morgens und an kalten Tagen auch tagsüber gibt es heißen Tee, weil die Kinder das brauchen, wenn sie im kalten Wind und auf dem Wasser sind. An heißen Tagen gibt es zusätzlich Apfelschorle. Süßigkeiten stehen bei uns nicht auf dem täglichen Speiseplan und werden nur selten ausgeteilt.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, daß wir bei einer Gruppe von 25 bis 40 Individualisten grundsätzlich nicht auf Vorlieben und Abneigungen eingehen können. Es ist Teil unseres Konzeptes, den Kindern einmal zu ermöglichen, sich auch in dieser Hinsicht in eine Gruppe zu integrieren. Bei Kindern mit Nahrungsmittelallergien scheuen wir keine Mühen, auch ihnen den Aufenthalt im Zeltlager zu ermöglichen mit Sondernahrung, extra gekochtem Essen usw. Alle anderen reifen an der Erfahrung, daß sie es schaffen, eine Woche ohne Sonderwünsche zu überleben.

Erlebnispädagogik

Erlebnispädagogik ist definiert als eine Methode, in der junge Menschen vor körperliche, seelische  und soziale Herausforderungen gestellt werden, um sie in ihrer Persönlichkeit zu stärken und sie befähigt, ihr Leben verantwortlich zu gestalten. Man kann sie auch durch folgende Eigenschaften beschreiben:

  • Sie finden in der Regel unter freiem Himmel statt und nutzen die Natur als bestes Lernfeld.
  • Sie haben eine hohe körperliche Komponente.
  • Bei Aktivitäten wird Wert gelegt auf direkte Handlungskonsequenzen.
  • Die Gruppe ist ein wichtiger Katalysator der Veränderung.
  • Das Erlebte wird reflektiert und in den Alltag hineingenommen.

Erlebnispädagogik arbeitet

  • handlungsorientiert
  • herausfordernd
  • ganzheitlich
  • in Gruppen
  • immer freiwillig

Dies führt dazu, dass die jungen Menschen sich selbst entdecken, Hingabe für eine gemeinsame Sache entwickeln, Stille erleben und Phantasie, Mut und Tatkraft entwickeln. Sie erkennen ihre eigene Kraft, neue Fähigkeiten zu erlernen, sie erleben das Gefühl, „die Welt handhaben zu können“. Das nennt man Kohärenzgefühl – es ist die Kraft, die uns das Leben meistern lässt.

Kosten:

Camp Nord

Steinhuder Meer
ab 395,-
  • Kosten: 215,– Euro für Zeltlager inkl. Betreuung und Verpflegung *
  • zuzüglich:
  • 130,– Euro für Opti-Ausbildung (bis 12 Jahre) oder
  • 215,– Euro für die Segeljollenausbildung (ab 12 Jahre)

Camp Süd

Bodensee
ab 425,-
  • Kosten: 245,– Euro für Zeltlager inkl. Betreuung und Verpflegung *
  • zuzüglich:
  • 130,– Euro für Opti-Ausbildung (bis 12 Jahre) oder
  • 215,– Euro für die Segeljollenausbildung (ab 12 Jahre)

*Zzgl. 50 Euro Vereinsbeitrag, Lehrgangsheft sowie Prüfungskosten.

Darüber hinaus empfehlen wir den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung, die zwischen 30 und 35 Euro kostet. Damit bekommen Sie die Gebühr erstattet, wenn Ihr Kind das Camp wegen Erkrankung oder eines Unfalls kurzfristig absagen muss.

An diesem Angebot können auch Kinder teilnehmen, die bereits im Besitz eines Scheines sind. Vertiefung der Segelkenntnisse schadet niemals und im Zeltlager in der Gruppe ist der Spaß garantiert!

Übrigens: Kein Kind sollte aus finanziellen Gründen dem Zeltlager fernbleiben müssen. Sprechen Sie mit uns, wenn es für Sie schwierig ist, den Betrag aufzubringen. Wir werden gemeinsam einen Weg finden.

Termine

Steinhuder Meer:

Unser Zeltdorf (Ferienlager) befindet sich auf dem Gelände Am kleinen See, Hubertusstr. 6 in Mardorf, direkt am Ufer des Steinhuder Meers.

Bodensee:

In unmittelbarer Nähe zur Insel Mainau wird unser Segel-Zeltlager auf dem Jugendzeltplatz Heinrich Suso direkt am Wasser aufgebaut.

2019

Camp I Steinhuder Meer: 07.07.–13.07.2019
  • 7 Reisetage – 6 Übernachtungen – Vollpension
  • 24h Betreuung durch pädagogisch geschultes Team
  • Unterkunft in selbst mitgebrachten Zelten
  • Gemeinschaftszelte, Essgeschirr, Boote, Rettungswesten werden gestellt
  • Vollverpflegung sowie Getränke zu den Mahlzeiten
  • Getränke rund um die Uhr
  • Mahlzeiten, Theorieschulungen und Gemeinschaftsveranstaltungen in großem Gemeinschaftszelt.
  • mindestens 30 h Segelunterricht in Theorie und Praxis durch geschulte Segellehrer
  • Prüfungen zum DSV-Jüngstenschein oder Segelgrundschein am letzten Tag möglich
Camp II Steinhuder Meer: 14.07.–20.07.2019
  • 7 Reisetage – 6 Übernachtungen – Vollpension
  • 24h Betreuung durch pädagogisch geschultes Team
  • Unterkunft in selbst mitgebrachten Zelten
  • Gemeinschaftszelte, Essgeschirr, Boote, Rettungswesten werden gestellt
  • Vollverpflegung sowie Getränke zu den Mahlzeiten
  • Getränke rund um die Uhr
  • Mahlzeiten, Theorieschulungen und Gemeinschaftsveranstaltungen in großem Gemeinschaftszelt.
  • mindestens 30 h Segelunterricht in Theorie und Praxis durch geschulte Segellehrer
  • Prüfungen zum DSV-Jüngstenschein oder Segelgrundschein am letzten Tag möglich
Camp III Steinhuder Meer: 21.07.–27.07.2019
  • 7 Reisetage – 6 Übernachtungen – Vollpension
  • 24h Betreuung durch pädagogisch geschultes Team
  • Unterkunft in selbst mitgebrachten Zelten
  • Gemeinschaftszelte, Essgeschirr, Boote, Rettungswesten werden gestellt
  • Vollverpflegung sowie Getränke zu den Mahlzeiten
  • Getränke rund um die Uhr
  • Mahlzeiten, Theorieschulungen und Gemeinschaftsveranstaltungen in großem Gemeinschaftszelt.
  • mindestens 30 h Segelunterricht in Theorie und Praxis durch geschulte Segellehrer
  • Prüfungen zum DSV-Jüngstenschein oder Segelgrundschein am letzten Tag möglich
Camp IV Bodensee: 11.08.–16.08.2019
  • 6 Reisetage – 5 Übernachtungen – Vollpension
  • 24h Betreuung durch pädagogisch geschultes Team
  • Unterkunft in selbst mitgebrachten Zelten
  • Gemeinschaftszelte, Essgeschirr, Boote, Rettungswesten werden gestellt
  • Vollverpflegung sowie Getränke zu den Mahlzeiten
  • Getränke rund um die Uhr
  • Mahlzeiten, Theorieschulungen und Gemeinschaftsveranstaltungen in großem Gemeinschaftszelt.
  • mindestens 30 h Segelunterricht in Theorie und Praxis durch geschulte Segellehrer
  • Prüfungen zum DSV-Jüngstenschein oder Segelgrundschein am letzten Tag möglich
Camp V Bodensee: 17.08.–22.08.2019
  • 6 Reisetage – 5 Übernachtungen – Vollpension
  • 24h Betreuung durch pädagogisch geschultes Team
  • Unterkunft in selbst mitgebrachten Zelten
  • Gemeinschaftszelte, Essgeschirr, Boote, Rettungswesten werden gestellt
  • Vollverpflegung sowie Getränke zu den Mahlzeiten
  • Getränke rund um die Uhr
  • Mahlzeiten, Theorieschulungen und Gemeinschaftsveranstaltungen in großem Gemeinschaftszelt.
  • mindestens 30 h Segelunterricht in Theorie und Praxis durch geschulte Segellehrer
  • Prüfungen zum DSV-Jüngstenschein oder Segelgrundschein am letzten Tag möglich

Wir:

Unser Betreuer-Team

Wir

Wir sind ein Team von hoch motivierten, ehrenamtlichen Helfer und betreuen die Camps während unseres eigenen Jahresurlaubs. Wir machen dies, weil es uns Freude bereitet, in glückliche Kindergesichter zu schauen! Ein Teil von uns hat das Camp selber als Kind erlebt und weiß, was es bedeutet, am Camp teilnehmen zu dürfen.

Markus Schwarz

Leitung des Camps

Eigentlich bin ich gelernter Tischler. Außerdem habe ich Kunst studiert und als Geschäftsführer soziale Einrichtungen geleitet. Aber egal, ob mit Holz, Skulpturen, Bildern oder Akten – irgendwie hat immer etwas gefehlt: das gemeinsame Erleben mit jungen Menschen. Die Chance, ihnen etwas mitzugeben. Seitdem wir 2005 das Segel-Camp gegründet haben, fehlt mir nichts mehr. Dafür bin ich dankbar. Bei jedem Camp aufs Neue.
Ich bin im Vorstand des Segel-Team e. V., Jahrgang 1956, verheiratet mit Elke Grözinger, zusammen 5 erwachsenen Kinder und 7 Enkelkinder, Segellehrer (DSV-Diplom), Rettungsschwimmer, Segler mit vielen Tausend Seemeilen Erfahrung als Segellehrer und Skipper

Elke Grözinger

Anmeldung/Büro, Elternkontakt

Mein Name ist Elke Grözinger. Meine Aufgaben sind vielseitig und meistens im Hintergrund: Büro mit allem Papierkram, Texterin, Beratung für Eltern, Camp-Büro während des Zeltlagers mit Anmeldung usw. und mithelfen, dass alles rund läuft … Seit dem ersten Camp vor vielen Jahren bin ich mit dabei und es hat sich toll entwickelt dank der vielen Menschen, die hier begeistert mitwirken. Vorstand Segel-Team e. V., Heilpraktikerin und Dozentin, verheiratet mit Markus Schwarz, zusammen 7 Enkelkinder

Anna Voss

Teamer

Ich freue mich jedes Jahr wieder auf meine Zeit im Segel-Camp, weil ich hier meine Leidenschaft fürs Segeln, die Freude an Abenteuern und bleibende Erinnerungen in der Natur mit meinem Studium der Sozialen Arbeit verbinden kann. Das Camp ist wie eine andere kleine Welt, in der der stressige Alltag schnell vergessen ist und Kind sein bedeutet, den Tag einfach zu erleben und zu genießen, ohne an morgen oder übermorgen denken zu müssen. Ich segele schon mein ganzes Leben, war selber in vielen Camps als Lagerkind und beschäftige mich in meinem Studium viel mit Natur- und Erlebnispädagogik. Das Segel-Camp vereint all diese Dinge zu einem Erlebnis, dass ich jedem empfehlen würde und selber nicht mehr missen möchte. Auch wenn ich das ganze Jahr über den Lagerlieder-Ohrwurm nicht mehr los werde, der sich im Camp herumtreibt.

Marlene Wopfner

Teamer

Meine Liebe zum Segeln habe ich auf der alten Jolle meines Opa´s entdeckt. Auf der Suche nach einer Segelschule vor Ort bin ich das Segel-Camp gestoßen. Die einmalige Stimmung im Camp, die Verbundenheit mit der Natur beim Segeln, die Gemeinschaft und natürlich die Musik im Camp haben mich im nächsten Jahr als Betreuerin wiederkommen lassen.
Johanna Braun

Teamer

Mit sechs Jahren haben mich meine Eltern in meinen ersten Segelkurs gesteckt und seitdem hat mich das Segelfieber gepackt. Ich bin viele Jahre Opti gesegelt und bin dann später auf den Teeny (ein Zweimannboot für Kinder) und anschließend auf den 420er (ein Zweimannboot für Jugendliche) umgestiegen. 2012 habe ich dann meinen Trainerschein und den SBF Binnen gemacht und fortan verschiedene Segelgruppen in meinem Verein in Altwarmbüchen geleitet. Bei dem Segel-Camp war ich 2016 das erste Mal dabei und es hat mir so gut gefallen, dass ich auch dieses Jahr wieder mit von der Partie bin.

Jana Arlt

Teamer

Text folgt

Benito Graf

Teamer

Im Segelverein habe ich schon sehr früh mit dem Segeln angefangen. Zuerst im Optimist
um die Grundlagen zu erlernen und später dann auf größeren Jollen. Als Stadtkind hat mir am
Segeln schon immer die Nähe zur Natur gefallen, dass man mal rauskommt, sich fordert und an
seinen Fehlern lernt.
Ich freue mich jedes Jahr aufs das Lagerleben im Camp und darauf, den Kindern etwas
vom Segeln zu vermitteln.
Fabian Heßel

Teamer

Als Freiburger habe ich mich über die letzten 5 Jahre immer weiter nach Norden bewegt und wohne jetzt in Hamburg. Jugendarbeit hat mich schon mein ganzes Leben begleitet und war sowohl im Musikverein als auch bei den Ministranten immer irgendwie Thema. Als Kind habe ich auf der Flying Junior „Monika“ meiner Familie ein paar Runden in Italien gesegelt, wollte es aber nochmal „richtig“ lernen. Nachdem mir Markus im Segelkurs das Segeln gezeigt hat, wollte ich unbedingt rausfinden, was es mit dem Segelcamp auf sich hat. Zack – einmal dabei und mit dem Segellagervirus infiziert freue ich mich wieder auf den Sommer, das Segeln und Singen!
Ralph Pfeffer

Teamer

Ich heiße Ralph, bin 48 Jahre alt und von Beruf Soldat. Vor einigen Jahren hat mich das “Segelfieber” gepackt und bis heute nicht mehr losgelassen. Das Segeln ist für mich nicht nur einfach ein Hobby, es ist Faszination, Naturerlebnis und “Entschleunigung” zugleich. Die Zeit, die ich mit den Kindern und Jugendlichen während des Segelcamps in der Natur gemeinsam verbringen kann, empfinde ich in vielfacher Hinsicht als sehr wertvoll und als Ausgleich zum hektischen Alltag.
Meine Tochter hat als “Camp-Kind” bereits am Segel-Camp teilgenommen. Es war wunderbar zu erleben, wie viel Freude ihr dieses Team-Erlebnis bereitet hat und welche Fortschritte sie in dieser Zeit gemacht hat. Sie wird auf jeden Fall wieder dabei sein!
Elena Zimmermann

Teamer

Ich bin Elena, wurde 2002 geboren und komme aus Bonn. Zweimal war ich bereits als Teilnehmerin dabei und seit 2017 nun auch als Betreuerin.
Die Stimmung im Camp, die Nähe zur Natur und die Faszination des Wassersports haben mich wiederkommen lassen und sorgen dafür,
dass ich mich das ganze Jahr auf das Camp freue.
Juliana Radtke

Teamer

Ich heiße Juliana und habe mit 13 im Camp segeln gelernt. Die einzigartige Atmosphäre am und auf dem Wasser, sowie das gemeinsame Lernen und Erleben haben dafür gesorgt, dass ich nach einem weiteren Jahr als Campkind auch als Betreuerin dabei sein wollte. Ich freue mich schon auf den nächsten Sommer.
Carl Hugk

Teamer

Ich bin Carl, geboren 1998 und komme aus Berlin. Ich bin dieses Jahr zum zweiten mal Betreuer, war aber schon vorher bei Camps dabei und habe hier auch meinen Grundschein gemacht. Da ich in meiner Freizeit fast nie zum Segeln komme bietet mir das Camp die möglichkeit, meine Wassersport begeisterte Seite auszuleben und ein bischen Urlaub vom Alltag zu machen.
Dita Keune

Teamer

Schon als ich noch ganz klein war, bin ich mit meinen Eltern segeln gewesen. Als ich alt genug war, wollte ich den Opti-Schein machen und so bin ich zum Segelcamp gekommen. Es hat mir dort so gut gefallen, dass ich auch noch drei mal wieder kam und dann auch Betreuerin wurde. Natürlich ist es anstrengend, aber die gute Stimmung, die Musik, die Natur und natürlich das Segeln machen das mehr als wett.

 

Georg Neldner

Teamer

Text folgt

Jens Seegert

Teamer

Ich heiße Jens, bin 42 Jahre alt und seit 2009 regelmäßig in der Jugendbetreuung unterwegs. Durch einen Zufall bin ich vor einigen Jahren auf das Segel-Camp aufmerksam geworden und freue mich jedes Jahr aufs Neue, Teil des Teams sein zu dürfen. Ich bin Beamter und nutze die Camps als Ausgleich zum Büroalltag. Es ist einfach toll erleben zu dürfen, mit welcher Leichtigkeit die Kinder das Segeln lernen.

Sebastian Kahle

Teamer

Text folgt

Till Rummenhohl

Teamer

Eine Woche Segel-Camp ist für mich trotz Arbeit immer wie zwei Wochen Urlaub. Zusammen mit den Kindern zu leben, zu kochen, zu spielen, zu singen und zu segeln ist für mich jedes Mal eine Bereicherung und ein riesen Spaß. Dabei auch noch meine 18 Jahre Segelerfahrung und meine Begeisterung für die pädagogische Arbeit mit Kindern einbringen zu können, macht das Segel-Camp für mich zu einem unschlagbaren Erlebnis. Ich wohne und studiere in Hamburg. Seit Kindesbeinen an kann mich nichts vom Wasser fernhalten. Vor allem das Segeln hatte es mir ab dem sechsten Lebensjahr angetan. Nach vielen Jahren des Mitsegelns auf dem Steinhuder Meer begann ich mit 15 Jahren mit dem SBF-Binnen meine seglerische Ausbildung bei der Segelschule Windwaerts. Seitdem ist der Kontakt nie abgerissen und die Leidenschaft zum Segeln nie verschwunden, sodass ich nun schon in fünf Jahren als Betreuer in 14 Segel-Camps mitwirken durfte. Während meines Studiums des Schiffbaus hatte ich die Chance, in Seminaren und Schulungen in Soft Skills wie Team Building, Teamleitung und Mediation ausgebildet zu werden und konnte in entsprechenden Projekten die Arbeit mit Kindern im Schulalter weiter verbessern.

Eingetragen in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Hannover, Registerblatt VR 200589. Steuer-Nr.34/215/16474
Der Verein ist lt. Freistellungsbescheid des Finanzamtes Nienburg/Weser als gemeinnützig anerkannt gem. AO. Auf Wunsch schicken wir Ihnen gerne eine Vereinssatzung zu.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass unser Büro nicht ständig besetzt ist. Stellen Sie deshalb Ihre Anfragen frühzeitig, da wir manchmal nicht spontan reagieren können. Sie erreichen uns am besten per E-Mail. Eine feste Bürozeit gibt es nicht.

Anmeldung

Bitte füllen Sie alle Felder der Anmeldung sorgfältig aus. Bitte Name, Vorname, Geburtsdatum und -ort des Camp-Teilnehmers eintragen!
Betr. SSL-Verschlüsslung: Diese kostet mtl. Geld, welches wir auf die Preise umlegen müßten. Wenn Ihnen die Anmeldung ohne Verschlüsselung zu unsicher ist, können Sie dieses Anmeldeformular .ausdrucken und uns per Post schicken.

*
Diese Felder werden mindestens benötigt um Ihre Angaben verarbeiten zu können.



Bitte wählen Sie hier aus, welches Zeltlager Sie buchen möchten.
Bitte wählen Sie hier aus, welche Ausbildung gemacht werden soll

Wir empfehlen den Abschluss einer Rücktrittsversicherung. Details dazu finden Sie hier .




Kontakt:

Postanschrift:

Segel-Team e.V.

Gutenzeller Str. 5/1,
88453 Erolzheim,
Tel.: 07354 – 58 69 756
info@segel-zeltlager.de

Abschalten.

Segel-Camp bedeutet: endlich mal abschalten. Vom Druck, den heute schon Kinder und Jugendliche spüren. In der Schule, der Familie, in den Medien oder bei so manchem Hobby. Klar: Eine Woche Segel-Camp wird diesen nicht in Luft auflösen. Aber wir zeigen, wo der Rückenwind weht. Und wie man ihn nutzen kann.

Übrigens: Auch Smartphones & Co. werden bei uns abgeschaltet und zu Hause gelassen. Denn wir wollen, dass die Jugendlichen ihre Sinne schärfen für das, was in ihnen schlummert oder außerhalb des Displays passiert. Und das funktioniert: Spätestens am zweiten Abend hat das gemeinsame Singen und Erzählen am Lagerfeuer den Reiz des Smartphones abgelöst.

Sollten Sie noch Fragen haben, hilft Ihnen unsere FAQ-Liste sicher weiter:

Frequently Asked Questions
Frage: Schlafen die Kinder in großen Gruppenzelten oder dürfen sie ihre eigenen Zelte mitbringen?
Antwort: Die Kinder schlafen in ihren eigenen, selbst mitgebrachten Zelten.
Frage: Darf mein Sohn/meine Tochter zusammen mit ihrem Freund/Freundin in einem Zelt schlafen?
Antwort: Natürlich können befreundete Kinder gemeinsam ein Zelt nutzen!
Frage: Muss mein Kind alleine in seinem Zelt schlafen?
Antwort: Zu Beginn des Lagers versuchen wir, gleichaltrige Kinder zusammenzulegen, wenn sie zueinanderpassen.
Frage: Sind die Kinder nachts allein auf dem Gelände?
Antwort: Alle Betreuer übernachten ebenfalls im Zelt auf unserem Zeltlagerplatz.
Frage: Benötigt mein Kind spezielle Segler-Regenbekleidung?
Antwort: Nein, das ist nicht erforderlich, Fahrrad-Regenjacke und Hose sowie leichte Gummistiefel sind ausreichend.
Frage: Soll ich meinem Kind einen Neopren-Shorty mitgeben?
Antwort: Nein, das brauchen Sie nicht. Neopren ist ein (Kälte-)Schutz für „nasses Segeln“. Unsere Camps sind im Sommer (da ist es meist warm), und wir segeln nicht „nass“. Ein trockener Neopren-Anzug ist unangenehm zu tragen.
Frage: Ich weiß jetzt immer noch nicht Bescheid! Meine Frage taucht hier nicht auf.
Antwort: Schicken Sie uns eine E-Mail mit Ihrer Frage, wir beantworten sie umgehend. Telefonisch sind wir schwer zu erreichen, weil wir im Sommer meist auf dem Wasser sind.

Und wenn nicht – rufen Sie uns einfach an:

Telefon: 07354 – 58 69 756

Eine feste Bürozeit gibt es nicht. Sie erreichen uns meist in der Zeit von 7:00 bis 8:30 und 18:00 bis 19:30 Uhr. Oder schicken Sie uns eine E-Mail: info@segel-camp.org

Erlebnispädagogik

Unser Anliegen …

… sind in erster Linie die Kinder, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und ihre Entwicklung! Unsere Welt ist geprägt von Einseitigkeiten, Bewegungsarmut und Entfremdung von der Natur. Die Folgen davon erleben wir unmittelbar an unseren Kindern. Diese sind hohen Ansprüchen ausgesetzt und dürfen sich selten ihrem Alter gemäß und in ihrer natürlichen Umgebung entfalten. Um in dieser Zeit bestehen zu können, müssen sie schon sehr früh Leistung bringen und sich in unserer Gesellschaft behaupten. Es fehlt zunehmend der Raum für Kreativität und Spiel. Neben den vielen virtuellen Eindrücken brauchen wir sinnliche Erfahrungen aus der realen Welt, um gesund zu bleiben und uns zu entwickeln. Nur wenige Kinder haben noch die Möglichkeit, in der freien Natur spielend die Welt kennenzulernen und an ihr zu lernen. Ausreichende Bewegung ist für Kinder (und Erwachsene) dringend nötig, unter anderem, um die Willensbildung anzuregen, aber auch, um überhaupt nachhaltiges Lernen zu ermöglichen. Leistungssport in der Freizeit ersetzt oft die Entwicklung eines natürlichen Körpergefühls. Gruppendruck behindert das Entstehen eines Verbundenheitsgefühls mit den Mitmenschen. Selbstwert wird gemessen an Äußerlichkeiten und Nützlichkeitsdenken, innere und soziale Werte kommen zu kurz. Gegengewichte sind dringend notwendig. Der weiseste und beste Lehrer dafür ist die Natur!

Erlebnispädagogische Grundlagen

Eingebunden in eine Zeit von Abenteuer, Spiel und Sport werden Kinder und Jugendliche an Naturerlebnisse herangeführt, die sie tief innerlich berühren, das Staunen erwecken, unvergessliche Erlebnisse prägen und schlummernde Kräfte in ihnen wecken. Leben in der Natur, Bewegen im und auf dem Wasser, gemeinsames Segeln in Wind und Wetter führt natürlicherweise zum Entstehen von Toleranz und Verantwortlichkeit in der Gemeinschaft, zum Erleben des eigenen Ich und dem Selbstwert unabhängig von Äußerlichkeiten: „Unserer Gemeinschaft geht es umso bessert, je mehr wir füreinander tun!“ Dies ist das Grundkonzept in allen unseren Angeboten. Wesentlich für uns bleibt das Kind, der junge Mensch, und was er an Bereicherung nach Hause nehmen kann! Wir verstehen unsere Arbeit nicht als Freizeitveranstaltung, sondern richten uns nach den Grundlagen und Zielen der Erlebnispädagogik. Bei allen unseren Segelveranstaltungen steht die Erlebnispädagogik im Vordergrund. Es geht nicht um „Fun“ und Ablenkung oder Kurzweil, wie Sie bitte in o.g. Beiträgen nachlesen möchten. Auch der Erwerb div. Segelscheine ist für uns nachrangig. Wichtig ist das Kind mit seiner Entwicklung.

Erlebnispädagogische Fortbildungen

Für unsere Betreuer des Segel-Camps veranstalten wir regelmäßig Einführungsseminare und erlebnispädagogische Fortbildungen. Zu diesen Veranstaltungen werden die Teilnehmer individuell eingeladen. Wer bei uns Betreuer, Teamer oder Segelausbilder werden möchte, bitte hier bewerben.

Seminar „Erlebnispädagogik auf dem Wasser – Teamer und Betreuer für Segel-Ferienfreizeiten und Klassenfahrten auf dem Wasser“
Termin: 08.–10.03.2019
Anreise: 08.03. 17 Uhr
Abreise: 10.03. 17 Uhr
Ort: Unterkünfte der Surfschule Sufers Pardise, Hubertusstr. 6-12, 31535 Mardorf, Anfahrt
Kosten: Kostenbeteiligung an den Übernachtungskosten von 15,-/Person/Nacht zzgl. Umlage der gemeinsam verbrauchten Lebensmittel und Materialien zzgl. 50,– Euro für Skript und Seminar (wird den Camp-Betreuern erstattet)

Anmeldung bis spätestens zum: 01.03.2019

Dieses Seminar richtet sich an Menschen, die als Betreuer/Teamer/Mitarbeiter in erlebnispädagogischen Veranstaltungen tätig sind oder tätig werden wollen. Vermittelt werden hier alle theoretischen und rechtlichen Grundlagen, Organisation und  Gestaltung von Freizeiten, Besonderheiten bei Projekten an und auf dem Wasser und vieles mehr (siehe Seminarinhalt unten). Während des Seminars wird der Tag so gelebt, wie ihn auch Kinder und Jugendliche in den Freizeiten leben sollen inkl. gemeinsamem Kochen und Musizieren, in lockerer Atmosphäre und passendem Ambiente (Seminarort ist am Wasser, Schulungsraum ist auf einem Schiff und Unterbringung für auswärtige Teilnehmer ist ebenfalls auf einem Schiff, es fallen keine Übernachtungskosten an). Mitzubringen sind: Schlafsack, Isomatte, Leintuch, Schreibzeug und, falls jemand musiziert, sein Musikinstrument. Ein ausführliches Skript wird vor Ort ausgeteilt. Bei zusätzlicher Teilnahme an einer Praxiswoche in unserem Ferien-Camp erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat für diese Fortbildung (für unsere „Ehemaligen Betreuer“ wird die geleistete Mitarbeit in den vergangenen Veranstaltungen anerkannt).

Wir bitten um zeitige Anmeldung, da die Plätze begrenzt sind.

Seminarinhalte

Grundlagen

  • Erlebnis und Erziehung
  • Verschiedene Konzepte und verschiedene Methoden in Erziehung und Erlebnispädagogik
  • Gruppenprozesse
  • Rechtliche Grundlagen
  • Sicherheitsstandards und -maßnahmen

Besonderheiten an und auf dem Wasser – unser Konzept

  • Segel-Camp
  • Klassenfahrten auf dem Wasser
  • Ein Schiff von Menschen für Menschen

Organisation des Camps/der Schifffahrt

  • Vorbereitung
  • Einkäufe
  • Auf- und Abbau
  • Ausrüstung etc.

Das Team

  • Einstellungen und Erwartungen
  • Teamarbeit
  • Führungsstil und Autorität im Alltag

Tagesablauf im Camp und auf dem Schiff

  • Vom Aufstehen bis zum Schlafengehen
  • Sauberkeit, Ordnung, Hygiene
  • Mahlzeiten, Küche etc.
  • Das Tagesgeschäft: Segeln!
  • Die Pausen
  • Bedürfnisse der Teilnehmer
  • Vom Einzelkind zum Sozialwesen
  • Sonstiges

Pädagogische Problemfelder

  • Elektronisches Spielzeug
  • Drogen, Alkohol und dergleichen
  • Heimweh, Elternkontakte
  • Tadeln und strafen
  • Konflikte, Aggression …

Spiele, Gesang und Gitarre (wer musiziert, soll sein Instrument mitbringen!)

Erlebnispädagogik ist inzwischen zu einem Modebegriff geworden und es gibt unendlich viele Angebote. In einer Kolumne der Zeitschrift Sommersprosse möchten wir ein wenig Licht in das Dunkel der vielen Angebote bringen und Hintergründe und Zusammenhänge beleuchten. Da die einzelnen Beiträge aufeinander aufbauen, stellen wir sie hier zum Nachlesen zur Verfügung.

Klassenfahrten

Klassenfahrten auf dem Wasser

In einer Zeit der virtuellen Medien sind Erlebnisse, die uns innerlich berühren und in die Empfindung einprägen, selten geworden. Besonders betroffen von dieser krankmachenden Zivilisation sind die Kinder und die Jugendlichen. Krankheitssymptome dieser erlebnisarmen Welt sind überall in unserem familiären und öffentlichen Leben sichtbar. Jugendlichen, die mit ihren Eltern 2-3 mal im Jahr im Urlaub um die halbe Welt fliegen, kann man kaum noch etwas bieten, was sie wirklich beeindruckt. Wir führen Jugendliche und Erwachsene an Erlebnisse mit der Natur heran, die sie tief berühren, und die das Verhältnis des Menschen zur Natur und damit zur Welt neu ordnen können. Auf einem Schiff bleiben diese Naturerlebnisse nicht aus. Sie geben uns die Möglichkeit, das Staunen neu zu erlernen. Auf engsten Raum entstehen menschliche Begegnungen, die Offenheit und Toleranz fördern, neue Wahrnehmungs-möglichkeiten für Zwischenmensch-liches schulen, in denen helfen und sich helfen lassen zur Grundlage für eine Gemeinschaft wird, in der jeder Verantwortung trägt.

Auf einem oder mehreren Segelschiffen fahren wir mit erfahrenen, http://www.segel-zeltlager.de/wp-content/uploads/klassenfahrt_klein.JPGpädagogisch ausgebildeten Skippern auf der Ostsee oder dem Mittelmeer. Wir organisieren für Sie die gesamte Fahrt, Bustransfer und Lebensmittelversorgung. Übernachtung findet auf den Schiffen statt. Der Ablauf des Törns ergibt sich aus Ihren Wünschen, der Dauer der Fahrt und den Wetterverhältnissen auf See.

Segelzeltlagerhttp://www.segel-zeltlager.de/wp-content/uploads/fuenfJollen_klein.JPG Am Steinhuder Meer oder auf der Ostsee lernen Jugendliche auf Segeljollen die Grundlagen des Segelns und können den Segelgrundschein erwerben (ab 12 J.). Gezeltet wird am Wasser, Versorgung über unsere Camp-Küche in Eigenregie der Schüler und Betreuer.

Zum Schluß ein paar Worte zum Thema Erlebnispädagogik: In den letzten Jahren sehr in Mode gekommen, heißt nun fast alles ‘Erlebnispädagogik’, was irgendwie mit Natur, Spass/Aktion und Kinder/Jugendlichen zu tun hat. Auch gibt es zum Inhalt sehr unterschiedliche Auffassungen. Ein bischen ‘Aktion’ in freier Natur zu veranstalten, reicht sicher nicht aus, um pädagogisch verwertbare Erlebnisse herzustellen, die längerfristige Wirkung haben auf die Entwicklung der Heranwachsenden. Erleben hat dabei etwas zu tun mit empfinden. Diese seelische Instanz unseres Wesens läßt sich nicht durch ‘krachende Ereignisse’ und ‘Aktion’ sensibilisieren, sondern stumpft dadurch eher ab. Natur erleben heißt, sensibel hinzuhören, was die Natur uns sagt. Dies geschieht oft sehr leise und unspektakulär, aber, wenn wir es wahrnehmen, mit nachhaltiger Wirkung für unser Leben.

Der Begriff ‘Erlebnispädagogik’ ist nicht geschützt, jeder kann ihn benutzen. Schauen Sie genau hin was drin ist in der Verpackung, auf der ‘Erlebnispädagogik’ drauf steht!

Erlebnispädagogische Klassenfahrten sind Einzelveranstaltungen, ausgerichtet auf Ihre Wünsche und Bedürfnisse. Dies kostet natürlich seinen Preis, der nicht vergleichbar ist mit einer Unterbringung in einer Jugendherberge oder einem Schullandheim. Wenn Sie eine Klassenfahrt mit wirklichen Erlebnissen wünschen, können Sie die Preise nicht vergleichen mit Veranstaltungen ‘von der Stange’.

Klassenfahrt Segeltörn

Ablauf des Segeltörns

Wir fahren mit mehreren größeren Segelyachten, 42 – 52 Fuss. Auf diesen Schiffen bringen wir eine ganze Schulklasse unter. Im Unterschied zu vielen Angeboten von Segelfahrten auf dem Ijsselmeer fallen bei uns durch die Aufteilung auf mehrere (kleinere) Schiffe wesentlich mehr seglerische Tätigkeiten für die Kinder und Jugendlichen an, während bei vielen Angeboten auf dem Ijsselmeer die Schiffe mehr oder weniger von der Stammcrew gefahren werden. D.h., die Schüler fahren bei uns die Schiffe, es gibt bei uns den ganzen Tag etwas zu tun: Segel setzen und bergen, Kurse bestimmen und korrigieren, Fahren der unterschiedlichsten Segelmanöver. Ganz nebenbei werden (bei Interesse) die Grundlagen des Segelns erlernt!Dies hat natürlich seinen Preis: Das Fahren mit 2-5 Schiffen ist natürlich teurer als mit einem einzelnen größeren Schiff.
Der Komfort und die hygienischen Verhältnisse und das Raumangebot auf einer Yacht sind sehr eingeschränkt, einfacher Campingplatz-Standard. Platz ist sehr wenig vorhanden, es geht sehr beengt zu. Komfort kann keiner geboten werden, dafür aber viele unvergessliche Erlebnisse! Alle Mahlzeiten werden von der Crew an Bord der Schiffe selber zubereitet.

Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass es sich bei den Klassenfahrten um eine Überzeugungs-Tat handelt, nicht um ein Dienstleistungsunternehmen. Fahrten dieser Art können wir nur deshalb in einem bezahlbaren Rahmen anbieten, weil ehemalige Schüler und Teilnehmer solcher Törns inzwischen ehrenamtlich als Skipper tätig sind und in ihrer Freizeit die Schiffe warten. Die Anreise erfolgt in der Regel mit einem Busunternehmen oder mit dem PKW. Bei der Organisation sind wir gerne behilflich. Die Anfahrt durch öffentliche Verkehrsmittel ist kompliziert und zeitaufwendig. Tagesablauf Gegen Nachmittag Eintreffen auf dem Schiff, Kojenaufteilung, erste Besprechung mit Planung der Verpflegung, Einkauf der Lebensmittel, Sicherheitseinweisung und Erklärung der technischen Einrichtungen an Bord, Übernachtung an Bord im Heimathafen.     Am nächsten Morgen Auslaufen. Der Tagesablauf richtet sich je nach Wind- und Wetterverhältnissen und gestaltet sich durch segeln, schwimmen oder diversen Verrichtungen auf dem Schiff.       Der Skipper bringt den Crewmitgliedern wichtige Aspekte des Segelns bei, die sowohl Theorie als auch die Praxis betreffen. Hierbei sind wichtige Lernfelder die Navigation, die allen geübt wird, wie auch die Wetterkunde, mit welcher man sich durch intensive Beobachtung der Wolken-, Luftdruck- und Temperaturverhältnisse vertraut machen kann. Gemeinsam üben und trainieren wir die wichtigsten Segelmanöver: Segel setzen, bergen, Wende, Halse, Fahren der verschiedenen Kurse am Wind. Am Abend wird dann ein Ankerplatz in einer Bucht oder ein Liegeplatz in einem Hafen angelaufen. Nach dem Abendessen, das von der Crew an Bord gekocht wird, kann dann je nach Stimmung und Möglichkeit gemeinsam gesungen, Spiele gemacht, Geschichten erzählt oder auch ein Stadtgang gemacht werden. In der Regel findet auch eine Versammlung statt, in der die wichtigsten Erlebnisse des Tages gesammelt und reflektiert werden. Bei Tagesbeginn bespricht der Skipper mit der gesamten Crew den bevorstehende Streckeabschnitt, wobei Unvorhersehbares, das durch die Wetterverhältnisse entstehen kann, immer mit einberechnet werden muss. Ideen und Anregungen der Crew können in die Planung mit einbezogen werden. So werden etwa die Hälfte der Zeit dazu genutzt, die Küste um Elba zu segeln und bei schönen Plätzen, die Möglichkeiten zum Schwimmen, Tauchen, Schnorcheln, Klippenspringen und Expeditionen mit dem Schlauchboot in Buchten und Höhlen bieten, auch mal längere Zeit zu halten. Wenn die Umstände es zulassen, und es auch dem Wunsch der Crew entspricht, kann eine Nachtfahrt eingelegt werden. Diese stellt dann meist ein ganz besonderes Erlebnis dar, denn hier lernt man die völlig andere Stimmung bei Nacht und die anderen Orientierungsmöglichkeiten, wie an Sternen und Leuchtfeuern beim Segeln kennen. Oftmals ist dies ein Höhepunkt des gesamten Törns! Durch die Ruhe, die beim Segeln entsteht, bekommen die Jugendlichen mehr Zeit, sich ganz auf die Natur und ihre Beobachtung einzulassen -oft sind auch Besonderheiten wie Delfine, oder große Wasserschildkröten zu sehen. Allein durch die Umstände und die neuen Verhältnisse, die für die Crewmitglieder auf einem solchen Segeltörn entstehen, entwickeln sich ganz andere Lernfelder und Lernmöglichkeiten. Denn dadurch, dass die Crewmitglieder gezwungen sind, sich auf die realen Umstände und Gegebenheiten wie Wetter, Wind, und Wellengang einzulassen und dementsprechend zu handeln, entsteht eine durchaus authentische Begegnung mit der Welt. Unterwegs bleibt ausreichend Zeit für Aktivitäten der unterschiedlichsten Art, die nicht unbedingt etwas mit Segeln zu tun haben müssen. Auch die Gruppendynamik wird gestärkt indem die gesamte Crew durch die Arbeiten am Schiff und die Handhabung der Segel für das Schiff verantwortlich wird und z.B. beim Segelsetzen alle zusammen helfen müssen. Durch den relativ engen Lebensraum können auch viel engere und tiefere Begegnungen zwischen den einzelnen Crewmitgliedern entstehen. Durch die Autorität des Skippers wird aber auch Disziplin geübt, denn die Dinge, die der Skipper anweist, sind von größter Wichtigkeit und ihnen kann nicht widersprochen werden, auf Lust oder Unlust des Einzelnen kann hier in der Regel keine Rücksicht genommen werden.   Es wird angestrebt, den Heimathafen am Abend vor dem Abfahrtstag anzulaufen, so dass am nächsten Tag nach dem Putzen und Aufräumen des Schiffes, nach Hause gefahren werden kann. Anfrage Klassenfahrt

Klassenfahrt Segel-Zeltlager

Segel-Zeltlager direkt am Wasser

Segeln und Zelten am Steinhuder Meer:
Direkt am Wasser bauen wir ein großes Gemeinschaftszelt auf (über 60qm). Bei Bedarf steht ein weiteres Gemeinschaftszelt (ca. 40 qm) zur Verfügung. Drum herum können die Kinder/Jugendliche ihre Zelte aufbauen.
Unter fachkundiger Anleitung von ausgebildeten Seglern/Segellehrern lernen die Schüler im Laufe einer Woche, eine Segeljolle zu segeln.
Den Tagesablauf bestimmen Sie und das Wetter: Segelausbildung, Ausflüge mit dem Segelboot, um den Naturpark Steinhuder Meer zu erkunden, u.v.a.m.
In Gruppen wird abwechselnd Theorie und Praxis des Segelns unterrichtet.
Selbst organisierte Versorgung im Zeltlager. Gekocht wird auf der Feldküche unseres Zeltlagers. Die Zubereitung der Mahlzeiten und das anschließende Geschirrspülen wird gemeinsam mit den Schülern geleistet.
Die Schüler werden von ausgebildeten Segellehrern unterrichtet. Sie erlernen alle erforderlichen Manöver, um eine Segeljolle sicher zu führen.
Zum Abschluß kann die Prüfung zum Segelgrundschein abgelegt werden.
Kosten: 35,- bis 45,-/Person/Tag zzgl. Anfahrt
Anfrage
Klassenfahrt Jollen-Wandertörn
Mit offenen Segeljollen segeln wir durch das unendliche Seegebiet der Mecklenburger Seen mit seinen vielen kleinen Seen und Gewässern. Wir übernachten jeden Abend an einem anderen Ort in kleinen Häfen, einsamen Ankerplätzen direkt auf dem Boot oder in selbst mitgebrachten kleinen Zelten am Ufer. Begleitet von Segellehrern und erfahrenen Seglern lernen wir unterwegs die erforderlichen Segelmanöver. Zum krönenden Abschluss wird am letzten Tag die praktische Segelscheinprüfung (Sportbootführerschein Binnen Segeln, ehemals A-Schein) abgelegt.
Tagesablauf:
Gegen Nachmittag Eintreffen an der Müritz, Bootsübernahme und Kojenaufteilung, erste Besprechung mit Planung der Verpflegung, Einkauf der Lebensmittel, Sicherheitseinweisung und Erklärung der technischen Einrichtungen an Bord, eventuell kleiner Probeschlag auf der Müritz, Übernachtung an Bord im Heimathafen.
Am nächsten Morgen nach einer Grundeinweisung in die Segelmanöver und der Besprechung der Reiseroute brechen wir auf. Der Tagesablauf richtet sich je nach Wind- und Wetterverhältnissen und gestaltet sich durch segeln, schwimmen oder diversen Verrichtungen auf dem Schiff.
Der Segellehrer bringt den Teilnehmern wichtige Aspekte des Segelns bei, die sowohl Theorie als auch die Praxis betreffen. Hierbei sind wichtige Lernfelder die Navigation, die mit allen geübt wird, wie auch die Wetterkunde, mit welcher man sich durch intensive Beobachtung der Wolken-, Luftdruck- und Temperaturverhältnisse vertraut machen kann. Gemeinsam üben und trainieren wir die wichtigsten Segelmanöver: Segel setzen, bergen, Wende, Halse, Fahren der verschiedenen Kurse am Wind.
Am Abend wird dann ein Ankerplatz in einer Bucht oder ein Liegeplatz in einem Hafen angelaufen. Wer nicht im Boot unter der Bootspersenning oder in der Schlupfkoje schlafen möchte, kann am Ufer sein selbst mitgebrachtes Zelt aufbauen.Nach dem Abendessen, das von der Crew an Bord gekocht wird, kann dann je nach Stimmung und Möglichkeit gemeinsam gesungen, Spiele gemacht, Geschichten erzählt oder auch ein Stadtgang gemacht werden. In der Regel findet auch eine Versammlung statt, in der die wichtigsten Erlebnisse des Tages gesammelt und reflektiert werden.
Bei Tagesbeginn bespricht der Segellehrer/Skipper mit der gesamten Crew den bevorstehende Streckeabschnitt, wobei Unvorhersehbares, das durch die Wetterverhältnisse entstehen kann, immer mit einberechnet werden muss. Ideen und Anregungen der Crew können in die Planung mit einbezogen werden.Immer wieder werden zwischendurch Segelmanöver geübt und durch den Segellehrer korrigiert. Ziel ist die sichere Führung der Jolle.
Zur Rückfahrt wird dann angestrebt, den Heimathafen am Abend vor dem Abfahrtstag anzulaufen, so dass am letzten Tag (falls gewünscht) die Segelscheinprüfung abgelegt werden kann. Nach dem Putzen und Aufräumen der Boote und natürlich nach einer angemessenen Feier der bestandenen Prüfung kann dann nach Hause gefahren werden.
Kosten: auf Anfrage Im Preis enthalten: Unterkunft, Verpflegung, Segelausbildung

Leitung: Markus Schwarz, Segellehrer und Schulleiter der WASSERSPORTSCHULE WINDWÄRTS